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| Haßberge - Sanftes Hügelland voll verborgener Schönheit. | |||||||||||||||
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Burgen, Schlösser und Ruinen |
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Burgen- und Schlösser im Naturpark Haßberge
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Sanftes Hügelland voll verborgener Schönheit. Auf dem Burgen- und
Schlösserwanderweg tauchen Sie in eine stille Mittelgebirgslandschaft
ein, die sich ihre Kleinteiligkeit aus Mischwäldern, Wiesengründen,
offenem Gelände und "Bilderbuchdörfern" bewahrt hat.
Eintauchen können Sie buchstäblich auf Schritt und Tritt auch in die Vergangenheit; neben reizvollen Fachwerkorten und -städtchen präsentieren sich zahlreiche Ruinen und Landschlösser wie auf einer Perlenschnur.
Mehr als ein Drittel aller ehemaligen Ritter- und Adelssitze Unterfrankens liegen im kleinen Gebiet der Haßberge.
Die Ursprünge...
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In vorgermanischer Zeit war die Landschaft der Haßberge keltisch besiedelt.
Davon geben die Ringwall-anlagen ihrer Fluchtburgen auf den Höhen Zeugnis.
Die Kelten wurden in der Völkerwanderung von germanischen Stämmen
verdrängt, von denen die Franken ab etwa 500 v. Chr. die Haßberge
besiedelten. In der folgenden Zeit der fränkischen Könige und der
ersten deutschen Kaiser entstanden entlang des Rennweges, der auf dem Höhenkamm
der Haßberge verlief, eine Reihe von befestigten Militär- und Verwaltungsstationen
zum Schutz der Grenzgebiete vor den von Osten andrängenden Slawen.
Dies führte zu einer Häufung von Adelssitzen, die als Burgen ab dem frühen Mittelalter errichtet wurden. Ihre Eigentümer waren meistens Angehörige der freien Reichsritterschaft.
Das "adelige Leben"
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Vergleicht man die damaligen Wohnverhältnisse mit der heutigen Zeit,
so war das "adelige Leben" sicher nicht sehr behaglich. Man denke
nur daran, dass bis zum Aufkommen des Glases die Lichtöffnungen der Wohnräume
oft nur mit Häuten ausgespannt waren. Nur wenige Wohnräume waren
beheizbar; die Beheizung mit offenen Kaminen war im Winter auch selten ausreichend.
Das Leben auf der Burg war hart und äußerst genügsam.
Burgen als Festungen
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Durch die Erfindung des Schießpulvers hatte sich der Zwang ergeben,
Burgen zu Festungen umzubauen. Wo dies nicht möglich war, hatte die Burg
als Wehrbau ihre Bedeutung verloren. Die Geschichte des Dreißigjährigen
Krieges macht diesen Wandel deutlich.
Wohn- und Herrschaftssitze
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Nachdem es nicht mehr erforderlich war, derartig wehrhafte Anlagen zu errichten,
zog der Adel in die weiten Ebenen, um sich hier möglichst geräumige,
offene, leicht zugängliche und letztlich auch unbefestigte Schlösser
als Wohn- und Herrschaftssitze zu errichten. Dabei orientierte man sich zunehmend
am klassischen Altertum und der wiederentdeckten Perspektive. Dieses neue
Weltbild kam in der Renaissancezeit beim Schlossbau sowohl in der Grundriss-
als auch in der Fassadengestaltung deutlich zum Ausdruck. Die Vorstellung
von Macht, Größe, Schönheit, idealer Ordnung, Zuwendung nach
außen und das Verlangen nach mehr Wärme durch Licht und Sonne wurde
in den folgenden Jahrhunderten (Barock, Rokoko) meisterlich verfeinert.
Die Haßfurter Ritterkapelle - gut geeignet
zur Einstimmung in die Wanderung
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Was könnte sich besser zur Einstimmung in eine Wanderung "auf den
Spuren der alten Rittersleut" eignen, als ein Besuch der gotischen Ritterkapelle
in Haßfurt mit ihrem in Deutschland einmaligen dreifachen Fries
von 248 Ritterwappen am Chor, etlichen Rittergrab-mälern im Innern und
dem bemerkenswerten Tympanon-relief des Westportals. Eine noch reichhaltigere
Sammlung an Ritterepitaphien birgt die evangelische Pfarrkirche in Wetzhausen.