Grenzturm- und Führungsbunkermuseum Gompertshausen

Gompertshäuser Dorfstraße, 98663 Heldburg

Ein Mahnmal der ehemaligen innerdeutschen Grenze 

Der imposante Grenzturm am Ortsrand von Gompertshausen (Landkreis Hildburghausen) ist bereits von Weitem zu erkennen. Nach 1990 hatte das historische Bauwerk eine interessante Geschichte. Nach dem 03. Oktober 1990 wurde der Turm durch ehemalige Grenzaufklärer als kleines Grenzmuseum eingerichtet. In den frühen 1990er Jahren erfolgte dann die Umnutzung als Turmcafe. Später richteten sich unterschiedliche Motorradgruppen ein Partydomizil ein. Kurz nach der Jahrtausendwende stand der Abriss des Grenzturmes zur Disposition und war beschlossene Sache. Nur durch das beherzte Intervenieren von Familie Erhard wurde der Abriss in letzter Minute gestoppt.

Nach dem Erwerb der Grenzanlage erfolgte der Rückbau in den Urzustand, hierzu konnten Zeitzeugen befragt und Archivunterlagen gesichtet werden. Der Kanzelbereich mit Führungsstelle bildet heute ein zeithistorisches Kleinod. Im Raum der Alarmgruppe befindet sich eine Ausstellung mit zahlreichen originalen Bildern und weiteren Grenzrelikten. Der heute noch vorhandene Grenzturm, des Modells BT-6 (Beobachtungsturm mit 6 Meter Höhe), wurde im Mai 1983 errichtet. Er ist einem Führungsbunker (FB 3) zugebaut worden, der neben dem Turm im Rahmen einer Führung ebenfalls besichtigt werden kann. Für den Neubau des BT-6 wurde ein BT-11 aberissen. Der BT-11 bestanden noch aus kreisrunden Betonteilen und einer achteckigen Beobachtungskanzel. Dieser musste jedoch aus statischen Gründen weichen. 

In diesem Bunker befinden sich originale Gerätschaften wie z.B. Funkgeräte, ABC-Station, und ein Motorrad der Marke „MZ“, dieses war um Gompertshausen zur Grenzstreife im Einsatz. Im Außenbereich steht noch ein Teil des hier verlaufenden Grenzsignal- und Sperrzaunes. Im Verbund zu den weiteren Baulichkeiten rundet dieser das zeithistorische Denkmal ab. Der Grenzturm mit Führungsbunker steht heute als Baudenkmal sowie archäologisches Bodendenkmal unter besonderem staatlichen Schutz. Zudem ist der Kellerbereich des Turmes fledermausfreundlich gestaltet.

Historische Führungen sind nach Voranmeldung möglich –> Siehe Besucherservice

Quelle: www.deutsch-deutsches-freilandmuseum.de

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